Das BMVI sagt zu, dass alle Auszubildenden übernommen werden. Aktuell erstellt das BMVI ein Konzept für die zukünftige Ausbildung von Nachwuchskräften in der IGA. Hinsichtlich der Ausbildung von Straßenwärtern wird eine Kooperation mit den Ländern und Kommunen angestrebt.

Die Standorte für überbetriebliche Ausbildungen sollen zukünftig auch von der IGA genutzt werden. Hinsichtlich des  Berufsbildes der Straßenwärter und der Straßenwärtermeister ist eine Anpassung geplant, bei der die bewährten Berufsbildinhalte fortgeführt werden sollen.

In der IGA ist zukünftig keine Laufbahnausbildung für Beamte vorgesehen. Dies gilt für alle Bereiche. Aus Sicht des BTB ist dies eine strukturelle Fehlentscheidung, die überdacht werden muss. Ansonsten wird es kaum möglich sein das hohe Niveau des technischen Referendariats oder die hohe Qualität der Ausbildung der Straßenmeister zu nutzen.

Nach aktuellem Stand sollen nur bestehende Beamtenverhältnisse übernommen werden. Die Beamtinnen und Beamten werden dienstrechtlich im Bundesfernstraßenamt zugeordnet und der IGA zugewiesen. Neue
Beamtenverhältnisse bei Stellennachbesetzung soll es grundsätzlich nicht für die IGA geben sondern nur im Bundesfernstraßenamt, so der Leiter der IGA Stabstelle des BMVI Krüger.

Im Bereich der Nachwuchskräftegewinnung von Ingenieurinnen und Ingenieuren sollen duale Studiengänge angeboten werden. Aus Sicht des BTB sind die Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung für die IGA und das Bundesfernstraßenamtes nicht ausreichend.